Geschichte der Pfarrei

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Geschichte

Notkirche

ZGH Notkirche

Am 15.1.1952 wird auf dem Gebiet des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers und damaligen Valka-Lagers die Seelsorgestelle Nürnberg-Märzfeld unter dem Patronat des Hl. Klemens Maria Hofbauer errichtet. Es ist das Gelände, auf dem die Nationalsozialistische Partei im Zeichen des Hakenkreuzes seit 1933 alljährlich ihre Heerschau hielt.
Noch während des zweiten Weltkrieges und nach dem Krieg wurden auf diesem Gelände zunächst Kriegsgefangene in Baracken untergebracht, nach ihnen heimatlose Ausländer und schließlich ein kleiner Teil jener Millionen Deutscher, die als Kriegsfolge aus ihrer Heimat im Osten und Südosten Europas vertrieben worden waren.
Als Notkirche diente die aus drei Baracken zusammengebaute Valka-Lager-Kapelle.
Wilhelm Wirsam wird erster Kurat, 1964 erster Pfarrer. Am 25.2.1959 wird die Kuratie Vom Guten Hirten Nürnberg-Märzfeld als selbständige Tochtergemeinde der Mutterpfarrei Altenfurt errichtet.


Kirche Zum Guten Hirten

ZGH Kircheninnenraum mit Altar

Die Grundsteinlegung der neuen Kirche findet am 10.4.1960 statt. Planfertigung und Bauleitung liegen in den Händen der Architekten Dr. Winfried Leonhardt und dessen Sohn Peter Leonhardt, Nürnberg.

Am 1./2. Juli 1961 weiht Bischof Dr. Josef Schröffer, Eichstätt, die neue Kirche.

Am 1.9.1964 wird die Kuratie Zum Guten Hirten, Nürnberg-Langwasser zur Pfarrei erhoben. Zweiter Patron ist der Hl. Klemens Maria Hofbauer.